Ökologischer Familienbetrieb mit Hofladen bei Wismar


Wo?

Im schönen Mecklenburg...

... eingebettet in eine idyllische Hügellandschaft unweit von Wismar in Nordwestmecklenburg liegt unser Hof in Dorf Mecklenburg, dem Dorf, das dem Land seinen Namen gab. 

Wer?

Wir sind ein Biobetrieb.

Seit vielen Generationen, genau genommen seit 1676 lebt unsere Familie die Werte der traditionellen Landwirtschaft. Wie man im Einklang mit und von der Natur lebt, haben uns bereits unsere Eltern, Großeltern und Urgroßeltern in die Wiege gelegt. Außerdem haben sie uns auch Verantwortung übertragen. Verantwortung für Mensch, Tier und Natur. Heute betreiben wir ökologische Landwirtschaft. Als Landwirte leben wir von unserem Boden, den Pflanzen und unseren Tieren. Dieses Wissen geben wir an unsere Kinder und Enkelkinder weiter. Auf unserem Hof leben wir mit unseren Kühen, Hunden, Katzen und Bienen. Da gibt es immer was zu tun. Diese Arbeit lässt sich natürlich nicht alleine bewältigen. Wir arbeiten mit unseren Mitarbeitern in einem jungen Team eng zusammen und haben alle dieselbe Leidenschaft und die heißt Landwirtschaft.

Wie?

Wir arbeiten ökologisch.

Wir gehören dem Ökoverband Biopark e.V. an. Unser Betrieb ist nach den Richtlinien des Verbandes zertifiziert, die über den Mindestanforderungen der EU-Öko-Verordnung liegen. Nicht umsonst heißt das Motto des Verbandes: "Im Einklang mit der Natur." In regelmäßigen Abständen, mind. einmal im Jahr werden wir von der Öko-Kontrollstelle kontrolliert. Das Biozertifikat, welches ihr unten seht, ist für uns ein Aushängeschild und ein Zertifikat dafür, dass wir die nachhaltigste Form der Landwirtschaft betreiben. Es garantiert unseren Kundinnen und Kunden zugleich von Anfang bis zum Ende kontrollierte Produkte und berechtigt uns zur Verwendung des Bio-Siegels.

 

Unsere Tiere sind in der Zeit, in der es die Vegetation zulässt, also von März/April bis Oktober/November draußen und genießen frisches Grün auf unseren umliegenden Weiden. Bereits die Kleinsten kommen bei uns an die frische Luft und können, so wie es ihnen beliebt, ins Freie. Ausreichend Platz und Ruhe für unsere Tiere im Stall ist selbstverständlich.

In der Kälberaufzucht setzen wir heute auf Ammenkühe. Damit gehen wir einen Schritt, der in der Milchviehhaltung bis heute eine Seltenheit ist. Die Hälfte unserer Kälber können wir mittlerweile von Ammen aufziehen lassen. Jede Ammenkuh kümmert sich dabei um 3-4 Kälber. Die andere Hälfte ziehen wir persönlich auf. Unsere Kälber wachsen auf Stroh und mit der Möglichkeit ins Freie zu gehen, auf.

Ökologisch heißt aber auch, dass wir das Futter für unsere Tiere auf dem Hof, bis auf wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel das Lockfutter oder Mineralfutter, selbst anbauen. So entsteht ein Kreislauf, denn alles was wir dem Boden bei der Ernte nehmen, können wir ihm durch den Dung der Tiere wieder zurückgeben. Dabei verzichten wir konsequent auf konventionelle und synthetische Komponenten in der Fütterung.

Hinzu kommt eine vielfältige Fruchtfolge, von Weizen, Gerste, Hafer, über Erbsen, Ackerbohnen bis Kleegras..., die den Boden schont und das Insektenleben fördert, denn Ökolandbau lässt Platz auf dem Feld für Beikräuter, Wildtiere und Insekten. Auch Mischkulturen und der Anbau von Zwischenkulturen im Winter gehören mit in unsere Fruchtfolge. Außerdem haben wir 2021 eine Blühwiese angelegt und wurden dabei von vielen Blühpaten*innen unterstützt. Hier findest du immer Infos, was aktuell auf der Blühwiese los ist.

Der Kreislauf findet sich nicht nur im Ackerbau, sondern auch in der Zucht unserer eigenen Tiere wieder. Über viele viele Jahre haben wir uns eine eigene Rinderherde aufgebaut. Das sorgt auch für die Gesundheit der Tiere und für eine stabile Herde. Dabei setzen wir auf Doppelnutzung, das heißt nicht auf eine reine Milchkuh- oder Fleischrinderherde. Durch die Kreuzung von Holstein mit der Rasse Fleckvieh können wir zu Milchprodukten auch Fleischprodukte auf dem Hof erzeugen. Das ist für uns nachhaltig.

Für das Wohl unserer Milchkühe haben wir uns für moderne Melktechnik, den Melkroboter, entschieden. Dieser ermöglicht unseren Kühen die größtmögliche Freiheit, ihren Tag selbst zu gestalten. Sie können frei wählen, wann sie gemolken werden wollen, wann sie schlafen oder draußen grasen wollen. Bei uns steht das Tier im Mittelpunkt. Unser Anspruch ist ein stressfreies Leben von der Geburt bis zu Schlachtung für unsere Tiere, für die wir die Verantwortung tragen. 

Wir begleiten die Tiere deshalb bis zu ihrem letzten Atemzug bei der Schlachtung für die Produkte, die wir über den Hofladen vermarkten. So zollen wir ihnen Respekt und sind als vertraute Person an ihrer Seite.

Was?

...die Zukunft bringt.

Mit unserer heutigen Form des Hofes sind wir noch lange nicht am Ende. Nein, wir sind voller Ideen und konnten schon einiges in die Tat umsetzen. Mit der Eröffnung unseres Hofladens im Jahr 2018 sind wir einen ersten Schritt gegangen uns zu öffnen. Wir freuen uns sehr, dass unser kleiner Hofladen so gut angenommen wird und seitdem viele Kundinnen und Kunden bei uns einen Ort gefunden haben, wo sie mit regionalen Biolebensmitteln und unseren hofeigenen Bioprodukten versorgt werden, wo sie aber auch in den direkten Kontakt zum Herkunftsort der Lebensmittel treten können. Wir haben seitdem unsere Produktpalette stetig erweitert, sind auf Kundenwünsche eingegangen und haben auch unseren Betrieb weiterentwickelt, um gewünschte Produkte anbieten zu können. Zum Beispiel hat Steffen in diesem Jahr eine Bio-Gärtnerei aufgebaut. In vielen Stunden hat er sich intensiv in das neue Themengebiet eingearbeitet. Das Ziel sind unveränderte Lebensmittel direkt vom Hof, die in Erde wachsen, im Kreislauf mit dem landwirtschaftlichen Betrieb. Die Gärtnerei wird in den nächsten Jahren weiter an Produktvielfalt gewinnen. Mehr Infos dazu findet ihr hier. Außerdem betreibt Andrea die Bio-Imkerei auf dem Hof und die Bienen sind ein Teil der Landwirtschaft geworden. Weitere Hintergründe zu den Bienen gibt es hier. Ein weiteres Projekt ist der Pilzanbau. Dies steht noch ganz am Anfang. Wer in die Welt der Pilze eintauchen möchte, findet hier mehr dazu.