Unser Öko-Prinzip

Was machen wir im Ökolandbau anders? Warum kosten Ökoprodukte mehr? Worauf legen wir in unserer täglichen Arbeit in der Landwirtschaft wert? Das möchten wir euch gerne darstellen. Wenn ihr Fragen habt, fragt uns und sprecht uns gerne an. Wir sind immer offen für Gespräche.


Ein geschlossener natürlicher Kreislauf

  • Die ARTGERECHTE TIERHALTUNG auf UNSEREN FLÄCHEN
  • liefert uns BETRIEBSEIGENEN DÜNGER.
  • Dieser versorgt die Pflanzen in einer vielseitigen FRUCHTFOLGE.
  • Das gemeinsam erhält die BODENFRUCHTBARKEIT
  • und liefert FUTTERMITTEL für unsere Tiere.

Boden - Unser kostbarstes Gut

  • Wir wollen BODENGESUNDHEIT mit einer abwechslungsreichen FRUCHTFOLGE erhalten!
  • Wir setzen auf vorbeugenden Pflanzenschutz OHNE CHEMIE!
  • Die Stärkung der pflanzeneigenen ABWEHRKRÄFTE erfolgt durch den richtigen Saatzeitpunkt, die Auswahl der Sorten, Standorte und Pflanzennachbarn.
  • Wir zählen auf die MECHANISCHE BEIKRAUTREGULIERUNG wie pflügen, grubbern, eggen, hacken und den richtigen Zeitpunkt. 
  • Düngung mit hofeigenem MIST und GÜLLE von unseren Tieren sowie Gründüngung durch LEGUMINOSEN.

Respektvoller Umgang mit unseren Tieren

  • ALLE können nach draußen!
  • ALLE können sich frei bewegen und mit ihren Artgenossen austauschen.
  • 100 % Einsatz von BIOFUTTER, OHNE GENTECHNIK.
  • Wir bauen möglichst eigene Futtermittel an, wenn wir zukaufen müssen, kaufen wir ausschließlich Biofutter, ohne Gentechnik.
  • KEINE vorbeugende Medikamentengabe.
  • Aber Einzeltierbehandlung aus Tierschutzgründen.
  • KEIN Einsatz von Hormonen
  • KEIN Enthornen
  • KURZE Tiertransporte
  • KEINE Hochleistung um jeden Preis, wir nehmen die natürlichen Bedingungen und deren Auswirkungen an.



Vergleich konventionelle und ökologische Landwirtschaft

 

 

Konventionell

Ökologisch

Ertragsleistung

Bis zu 100 %

ca. 50 - 60 %

Fruchtfolge

vereinfacht, hoher Getreide- und Hackfruchtanteil, Zwischenfrüchte

 

abwechslungsreich, Zwischenfrucht- und Untersaaten, Gemenge

 

Düngung

leichtlösliche mineralische Dünger, Wirtschaftsdünger

 

Wirtschaftsdünger, Gründüngung durch Leguminosen, Fruchtfolge

 

Pflanzenschutz

chemisch-synthetisch

Sortenwahl, Anbauzeitpunkt, Pflanzennachbarn, Standortwahl

Unkrautregulierung

chemisch, mechanisch

 

Mechanisch,  Fruchtfolge

 

Tierhaltung

in der Regel ganzjährig im Stall, kein verpflichtender Auslauf, teilweise auf der Weide

 

Auslauf ist vorgeschrieben

 

Fütterung

konventionell, Spezialfuttermittel, gentechnisch verändertes Futter erlaubt

 

mind. 95 % Biofutter (BEI UNS 100 %), möglichst hofeigen im Kreislauf, gentechnisch verändertes Futter verboten

 

Medikamente

vorbeugende Medikamente erlaubt

 

Einzeltierbehandlung, keine vorbeugenden Medikamente erlaubt

 

Milchleistung

in MV 9.669 kg/Kuh und Jahr

 

nicht fokussiert und nicht möglich, ab ca. 6.500 kg/Kuh und Jahr, dafür gesunde und fitte Tiere

 

Quelle: Gollner/Starz 2015, Feld und Stall 2017